Ruhetag – gar nicht geradelt!

Auch heute war die Vorhersage wieder falsch, genau wie gestern fast den ganzen Tag bewölkt statt sonnig. Alle warmen Anziehsachen mitgenommen,  weil wir Boot fahren wollen auf dem Greifswalder Bodden  – da isses windig!

Erstmal ein gutes Frühstück!
Altes Haus in Greifswald
Greifswalder Dom St. Nicolai
Museumshafen
Der Fangenturm

Dieses Bauwerk war Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage, die Greifswald einst umschloss. Der Fangenturm wurde erstmals 1329 im Stadtbuch als „Vangentorm“ erwähnt. Nachdem die Anlagen im Bereich des Schützenwalls im 18. Jahrhundert eingeebnet worden waren blieb der 13,50 Meter hohe Turm als Rudiment erhalten. Als das Gebäude später auch als Pulverturm den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, verpachtete es die Stadt 1775 an die Universität, die den Turm ob seiner Höhe und Lage am Rande der Stadt eine Zeit lang als Sternwarte nutzte. Der Zinnenkranz wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts aufgesetzt, als der Fangenturm fortan sogar als öffentliche Bedürfnisanstalt herhalten musste. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in den 1990er Jahren konnte der Hafenmeister des Museumshafens im Erdgeschoss sein Büro beziehen. Er hat die organisatorische Verantwortung für den Hafen mit über 50 Liegeplätzen, die ausschließlich seetüchtigen Traditionsschiffen vorbehalten sind.

Fahrt auf dem Ryck
Blick zurück Richtung Greifswald
Wiecker Klappbrücke

Erste Überlegungen zum Bau der Wiecker Brücke stammen aus dem Jahr 1833. Die Universität wollte ihre Güter auf der Wiecker Seite effektiver bewirtschaften, die Stadt zugleich die freie Fahrt für die Schiffe zum Hafen in der Altstadt bewahren. Die hölzerne Doppel-Waagebalken-Brücke, die den Ryck überspannt, wurde vor über 125 Jahren von Schiffbaumeister Spruth erbaut. Festlich eingeweiht wurde das Bauwerk am 25. Juli 1887. Zahlreiche Sanierungen und Rekonstruktionen waren über die Jahrzehnte notwendig. Allein seine Konstruktion nach holländischem Vorbild und die schmiedeeisernen Beschläge blieben trotz zahlreicher Sanierungen und Rekonstruktionen bis heute erhalten. Noch immer werden die beiden 13,30 Meter langen Klappen per Hand gezogen. Die Brücke wird mit großem Aufwand als technisches Denkmal bewahrt. Der Autoverkehr ist eingeschränkt nur mit Sondergenehmigung möglich, eine Überfahrt kostet 50 Cent. Auch die regelmäßigen Brückenöffnungszeiten sind dem Bedarf angepasst. Dennoch sind die Belastungen für das hölzerne Bauwerk groß. Der letzte Komplettaufbau der Brücke fand 2015 statt.

Hochwasser – Schutzanlage
So funktioniert sie! Spannende Idee!
Hafen von Wieck
Mit diesem Schiff waren wir unterwegs
Holz-Skulpturen, Caspar, David und Friedrich, die alten Greifswalder… Greifswald feiert gerade die 125 Jahre.
Kloster-Ruine in Eldena

Wetter: 20 Grad, Nordostwind, meist bewölkt

Heute: 0,0km
Gesamt: 647,2km – 48:35:30 – 13,3km/h